Schnorcheln auf Ibiza: die besten Plätze

12. Okt. 2026Autor: One of a Kind Travel2 Min.

Schnorcheln auf Ibiza: die besten Buchten, Fische und Tipps für klare Sicht.

Die besten Plätze zum Schnorcheln auf Ibiza finden Sie dort, wo Felsen auf Sand treffen. Hier halten sich mehr Fische auf als über einem reinen Sandboden. Jede Bucht in dieser Auswahl ist nach diesem Kriterium gewählt, nicht danach, wie sie auf Fotos wirkt.

Auch das Seegras Posidonia trägt zum klaren Wasser rund um Ibiza bei. Die Wiesen bedecken grosse Teile des Meeresbodens, filtern das Wasser und halten den Sand fest. Sie sind geschützt, deshalb dürfen Boote dort nicht ankern.

Gute Plätze für den Einstieg

Cala Salada liegt nördlich von San Antonio. Schon wenige Meter vom Sand entfernt beginnt der Fels, weshalb die Bucht ein guter Platz für den Einstieg ist. In der Hochsaison ist die Zufahrtsstrasse tagsüber gesperrt und ein Shuttlebus fährt stattdessen. Informieren Sie sich vor der Fahrt über die aktuelle Regelung.

Cala Xarraca an der Nordküste hat einen felsigen, unebenen Grund und unter den gut erreichbaren Plätzen die vielfältigsten Fische. Interessant ist die Bucht allemal, bequem ist sie weniger.

Cala Mastella an der Ostküste ist klein, geschützt und flach. An beiden Seiten gibt es Felsen, und die Bucht eignet sich gut für Kinder, die sich erst an Maske und Schnorchel gewöhnen.

Weiter draussen

Es Vedra und die Bledes sind die anspruchsvollere Wahl, denn für beide brauchen Sie ein Boot. Rund um die Felsen vor der Küste ist das Wasser tiefer und klarer als an den Stränden. An den Abhängen leben auch deutlich grössere Fische.

Während der Saison fahren Boote von San Antonio und von der Südküste aus. Unser Team kann Ihnen Anbieter nennen, die Schnorchelausflüge und keine Tauchausflüge organisieren.

Was Sie sehen können

Über den Felsen begegnen Ihnen Lippfische, Brassen, Riffbarsche und Meeräschen. Mit etwas Glück entdecken Sie auch einen Oktopus in einer Felsspalte. Über den Posidonia-Wiesen gibt es weniger Fische, dafür ist das Wasser dort besonders klar.

Korallen gibt es hier nicht. Das Mittelmeer ist anders als tropische Meere, deshalb sollten Sie keine tropischen Farben erwarten. Das Wasser ist trotzdem sehr klar.

Praktische Tipps

Am Morgen ist die Sicht meist besser als am Nachmittag. Im Lauf des Tages kommt häufig Wind auf, und Wellen auf der Oberfläche trüben die Sicht, auch wenn das Wasser darunter klar ist.

Wählen Sie einen Küstenabschnitt, der vor der Windrichtung geschützt liegt. Bei Nordwind ist die Südküste ruhig, bei Südwind gilt das umgekehrt.

Wenn Ihnen die Passform wichtig ist, bringen Sie Ihre eigene Maske mit. Die Leihsets an den Stränden sind brauchbar, aber nicht besonders gut.

Häufige Fragen

Wo kann man am einfachsten schnorcheln? In Cala Salada beginnt der Fels nur wenige Meter vom Strand entfernt.

Wo gibt es die meisten Fische? In Cala Xarraca an der Nordküste.

Eignet sich ein Platz auch für Kinder? Cala Mastella ist flach und geschützt.

Brauchen Sie ein Boot? Nur für Es Vedra und die Bledes.

Gibt es Korallen? Nein, das ist im Mittelmeer nicht der Fall.

Wann ist die Sicht am besten? Am frühen Morgen, bevor der Wind auffrischt.